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Gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Gewalt

 

Mit der Ratifizierung der Istanbul-Konvention hat sich die Schweiz verpflichtet, häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu verhindern und zu bekämpfen. Angesichts der steigenden Zahl von Femiziden, die alarmieren, und der häuslichen Gewalt, die zu viele Opfer fordert, insbesondere Kinder, ist diese gemeinsame Verantwortung heute von besonderer Bedeutung. 

Häusliche, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt keimt dort, wo Menschen andere herabsetzen, kontrollieren und ausgrenzen. Eine unter vielen Massnahmen besteht darin, zu reagieren, bevor Konflikte eskalieren. 

Am 11. November 2025 wird Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Kantone die nationale Präventionskampagne Gleichstellung verhindert Gewalt offiziell lancieren. Die Kampagne läuft in zwei Wellen über mehrere Jahre. Das Projekt ist aus einer breit abgestützten Allianz hervorgegangen, die sich aus Bund (vertreten durch das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann), Kantonen, Gemeinden und NGOs zusammensetzt. 

Die Kampagne soll das Bewusstsein für die Warnzeichen, die der Gewalt vorausgeht, schärfen, sei es zu Hause, auf der Strasse oder am Arbeitsplatz. Und sie soll aufzeigen, dass Gleichstellung ein wichtiger Schutzfaktor ist. Die Kampagne ermutigt Betroffene – Opfer, deren Umfeld und (potenzielle) Tatpersonen -, wie sie sich Hilfe und Unterstützung holen können.