«Tempo-30-Zonen» ist in den Gebieten Altenburg/Grüt/Freudenstein, Herren-matt, Weiermatt/Langmatt sowie Sandbock umgesetzt
Die Stadt Brugg publizierte im März 2025 die für die Einführung der «Tempo-30-Zonen» erforderlichen Änderungen der Signalisation und Markierung in den Gebieten Altenburg/Grüt/Freudenstein, Herrenmatt, Weiermatt/Langmatt und Sandbock. Der Stadtrat entschied im Sommer 2025 über die dagegen eingegangenen Einsprachen. Nachdem inzwischen auch das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau die gegen die Stadtratsentscheide erhobenen Beschwerden beurteilt hat, konnten die Tempo-30-Zonen umgesetzt werden. Die entsprechenden Arbeiten erfolgten zwischen Mitte August und Mitte September 2026.
Mit der quartierweisen Einführung von Tempo-30-Zonen kommt die Stadt zahlreichen Anträgen und Petitionen aus der Bevölkerung nach. Im Zentrum der Anliegen stehen die Verkehrssicherheit, insbesondere von Schülerinnen und Schülern auf dem Schulweg, sowie die Lebensqualität in den Wohnquartieren.
Die Stadt wird die Auswirkungen der neuen Verkehrsregelungen beobachten. Ein Monitoring soll zeigen, wie sich die Massnahmen in der Praxis bewähren und ob weiterer Handlungsbedarf besteht.
Dem Stadtrat liegen weitere Anträge und Petitionen für die Einführung von Tempo 30 in anderen Quartieren vor. Diese werden schrittweise geprüft und bearbeitet. Voraussetzung für eine Umsetzung ist, dass die rechtlichen und fachlichen Anforderungen erfüllt und die jeweiligen Massnahmen zweckmässig sind.